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J.J. Connington: Abwehr-Mechanismus (1938) (SF)

    The Thinking Machine Ich hatte das Glück, im Zug in Euston ein leeres Abteil zu finden, und als ich meinen Koffer auf die Ablage über einem Fensterplatz gestellt hatte, ging ich auf den Bahnsteig, um mir etwas zum Lesen für die Fahrt zu holen. Im selben Augenblick, als ich wieder zurückkam, ertönte der Pfiff, und ich etwas verblüfft, als ich feststellte, dass sich jemand in die gegenüberliegende Ecke meines Abteils gepflanzt hatte, obwohl der Rest der Wagens leer war. Ich hasse Unterhaltungen mit zufälligen Fremden im Zug. Ohne einen Blick auf meinen unerwünschten Begleiter zu werfen, schlug ich eines der Bücher auf, die ich gerade gekauft hatte, und begann zu lesen. Über den Rand der Seite hinweg bemerkte ich, dass der Kerl mich beäugte, als würde er nach einer günstigen Gesprächs-Eröffnung suchen; ich schob das Buch ein oder zwei Zentimeter höher in der Hoffnung, dass ihn das abschrecken würde. Dann stand er auf, lehnte sich über mich und untersuchte bedächtig das E...

Maurice Duclos: Der Monsterzüchter (1938) (SF)

  Spawn of the Ray Maurice Duclos: Der Monsterzüchter (1938) 1. Als Benny Parker in den Science Club torkelte, um hüstelnd vor sich hinzubrabbeln (wobei er niemanden im Besonderen anzusprechen schien), rissen die Mitglieder ungläubig die Augen auf. Denn „Bunny“, wie jedermann ihn hier nannte, war sogar noch scheuer als das Tier, auf das sein Spitzname anspielte. Und dass er tatsächlich angetrunken hier auftauchte – das war einfach jenseits des Vorstellbaren! Zwei grinsende Individuen langten kurz nach ihm an. Fünfzehn Minuten zuvor hatten sie Benny in einer Kneipe zu einem Bier überredet. Doch das „Bier“, das sie ihm servierten, war in Wirklichkeit ein ziemlich potentes Ale. Ihm war der Unterschied völlig unklar, bis die Welt vor seinen Augen zu schwanken und eine gigantische, nie dagewesene Courage ihn zu durchdringen begann. Der Unterschied zwischen beiden Getränken war Benny augenblicklich ziemlich schnurz. Momentan war er damit beschäftigt – zum Amüsemen...

Gordon MacCreagh – Die Hand von Saint Ury (1951) (Horror)

  The Hand of Saint Ury 1. Unser junger Held, Jimmy Duck, präsentierte seine Anzeige im Büro der Londoner Times. GESUCHT! EXPERTE, ERFAHREN IN DER AHNENFORSCHUNG. Mr. DUCK, HOTEL CECIL. Das Mädchen hinterm Schalter lächelte. Jimmy brauste sofort auf. „Mein Vorname ist nicht Donald!“ Die junge Frau wirkte beleidigt. Ihr Lächeln war ein Tribut an Jimmys Erscheinung gewesen, und er war wirklich ein gutaussehender Typ mit seinen dunklen Haaren und ernsten Augen. Selbst der ärgerlich verzogene Mund konnte seine Attraktivität nicht beeinträchtigen. „ Glauben Sie, ich bin zum Spaß hier?“ fauchte er herausfordernd. „ Aber nein!“ versicherte das Mädchen hastig. „Tausende Amerikaner kommen hier rüber, um ihre Familiengeschichte zu erforschen. Meistens, weil sie hoffen, einen alten Adelstitel zu finden – oder zumindest ein Familiengespenst.“ „ Ach, so viele?“ grummelte Jimmy. „Tsiss...Antiken Familien nachjagen ...Da jage ich lieber Antiquitäten nach...